Aberglaube und Realität

Schon seit je her zieht es den Menschen zum Unbekannten und fast jeder Aberglaube ist tief in uns verwurzelt. Jede Kultur hat ihren Glauben, ihre Praktiken und ihr ganz eigenes Verständnis vom nicht Greifbaren. Die Geister des Jenseits entziehen sich unseren Sinnen und doch können wir sie nicht ruhen lassen. Der Reiz diese unbekannte und geheimnisvolle Welt zu betreten ist sehr groß. Wie weit darf man seinen Aberglauben gewähren lassen und in welche, vor allem innere Welten wagt man sich dabei vor?

Unsere, meine und deine Realität?

Der Begriff Esoterik bezieht sich auf das Innerste im Menschen. Der Glaube an das Übersinnliche sollte also irgendwann in uns entstanden sein. Warum zieht es den Menschen so sehr dort hin? Warum die Suche nach einer Welt, die ganz offensichtlich nicht gefunden werden will? Im Buddhismus spricht man von verschiedenen Wahrheiten, die sich ganz auf unsere Wahrnehmung beschränken, die Überschrift macht also Sinn.

Die Physiker unter uns glauben hingegen nur das, was sie wissen und was sie sehen können. Gibt es also einen 7 Sinn? Ermöglicht uns dieser einen Blick in das Unbekannte? Die Überzeugungen derer, die an das Übersinnliche glauben, stehen in krassem Widerspruch zur Naturwissenschaft.

Woher stammt der Aberglaube?

Das Freitag der 13. ein Unglückstag ist, ist ein verbreiteter Aberglaube

Das Freitag der 13. ein Unglückstag ist, ist ein verbreiteter Aberglaube

Der Aberglaube deutet auf die geistigen Kräfte der Natur und es Jenseits. Nicht immer wird er dabei als Stärke erkannt, oft genug wird Aberglaube als Humbug und eine negative Eigenschaft ausgelegt. Soll er uns etwa vom eigentlichen Glauben abbringen? Ist dieser Glaube nicht etwas ganz ähnliches?

Freitag der 13. ist ein Unglückstag und der Pfennig auf dem Gehweg ein Glücksbringer. Glaubt man daran, wird eine selbst erfüllende Prophezeiung in Gang gesetzt. Jeder Tag kann auch ein Glückstag sein und doch hält man an seinem Aberglauben fest.

Briefe ins Jenseits

Eine der bekanntesten Praktiken ist das Gläserrücken und sicher kein Spielchen für Halloween. Was passiert hier mit uns? Wo kommen die Geister her und was wollen diese von uns? Eine weitläufige Meinung besagt, diese Geister sind Abspaltungen unseres Selbst. Gerade diese Anteile, die wir oft genug nicht sehen wollen und die vielleicht Ängste in uns auslösen. Wir alle tragen Masken um uns zu verbergen. Zeigen diese Geister uns auf, was wir von uns selbst nicht sehen wollen? Der Aberglaube existiert schon solange wie es uns Menschen gibt und er stirbt nie.

Zu Faszinierend sind die mysteriösen Ereignisse in uns und um uns herum. Kritiker schaffen es nicht jemanden vom Gegenteil zu überzeugen. Beweise gibt es keine, Gegenbeweise aber auch nicht. Allein deswegen kann sich kaum einer dem Sog entziehen, der Reiz ist viel zu groß. Gerade das Gläserrücken kann so einige Gefahren mit sich bringen und wird leider viel oft unterschätzt.

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